Winterüberbrückung - Snowboarding

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#1Beitrag Di 1. Okt 2013, 20:38
Fetzi87 Benutzeravatar
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Daytonafarbe: Ich habe keine Daytona :(
Ist hier jemand dabei, der sich im Bereich Snowboarding auskennt? Die Sportart reizt mich schon lange. Da die Saison vorbei ist und man sich Fit halten will muss man was machen. Hier im Harz hat man die Pisten ja vor der Haustür...

Nun geht es an die Anschaffung der Ausrüstung, stehe aber voll am Anfang...

1. Was fürn Board?
2. Schuhe?
3. Sonstiges zu beachten?

Gruß
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Bist du Anfänger? Wenn ja dann
1. ausleihen
2. ausleihen
3. gute Klamotten mindestens 10000mm Wassersäule. Und ein Helm is auch ganz sinnvoll.

und bei den ausgeliehenen Sachen genau merken was es war und ob es dir gefallen hat oder nicht. Ruhig einiges ausprobieren macht die Kaufentscheidung viel leichter.

mfg
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Weder Ski noch Snowboard bisher gefahren :oops:
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Aaaallssooo da ich seit mehreren Jahren in der Schweiz Saisonarbeit betrieben habe war ich jedes Jahr 4 Monate fast jeden Tag auf der Piste 8)

Ich vermiss es superdoll...jeden Tag stand ich da oben....nun kann ich nur noch 3-4x im Monat :?
Bild

1. Was fürn Board?


In welche Richtung möchtest denn gehen?
Willste eher im park rumturnen oder biste eher der Highspeedpistenfahrer oder willste mal der Hardcorefreerider werden?

Ich schätze mal es geht mit der Zeit auf ne Mischung aus Powder und Piste raus...eher nicht auf Rail`s,Kicker und Half-Pipe`s

Das Thema Raceboard und Hardboot`s lassen wir glaub ich weg :?

Ich habe fahre seit 3 Jahren ein Nitro-Team-Board...und ich muss sagen es ist günstig und vor allem FÜR MICH das geilste Board was ich je hatte für 70% Powder 30%Piste-heizen mit gelegentlichen Park-ausflügen...

Ich muss sagen das die Angebote bei Sportscheck mittlerweile richtig gut sind...haben meist gute Komplettangebote...bei den Bindungen streiten sich die Geister...es wird bei häufigen Gebrauch öfter mal ne Schnalle reißen und oder was abbrechen...lässt sich meist für nen 5er beheben...deswegen brauch ich keine 500€-Bindung

Achte auf deine Schuhgröße denn es gibt versch. Boardbreiten sowie Bindungsgrößen...das muss passen.....ist das Board zu schmal und du hast Gr. 44 dann hebts dich in "Schräglage" aus.

Länge des Boards...Faustregel...bis zum Kinn :idea:

2. Schuhe?


Reine Geschmackssache heutzutage...wichtig beim anprobieren bissl mit der Hacke nach hinten rutschen (so stehst du später auch auf`m Board), denn ein Schuh der anfänglich zu eng wirkt passt auf einmal in der Richtigen Standposition....ob du fette Socken drunterziehst, musst du wissen.

Ansonsten ein super Sport für Reaktion, Beinmuskulatur, Koordination usw.

3. Sonstiges zu beachten?


je nachdem wie intensiv du den Sport/Hobby betreibst bzw. wie oft:

kauf dir ordentliche Klamotten :idea:

Nix is schlimmer als nässe,frieren usw. ...verdirbt den ganzen Spaß...
auch das ist alles Geschmackssache, sobalds nich die "High-Tech-Snowboardjacke" von Tchibo is :lol:

Tjoar was sonst....find raus ob du Goofy oder Regular fährst
UND vor allem empfehle ich dir meine persönliche Meinung gleich auf die Fussstellung Duck-Stance anzufangen...für mich das beste

Snowboardschule...bestimmt nicht schlecht..ich hab`s mir selber beigebracht und konnt am 2.Tag auch schon recht passabel fahren

Ik wünsch dir viel Spass dabei Weizen1
bei Fragen...frag ruhig
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achja...ich fahre IMMER mit Helm....manhcmal wenn`s Freeridig wird auch mit Protektorenweste

stimme DIDO zu ...am Anfang ausleihen :idea: ...hatt ich ganz vergessen
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Daytonafarbe: Ich habe keine Daytona :(
ähm jo. danke erstmal. darauf kann man aufbauen :lol:

Ich habe mir schon fast gedacht, dass es mit nem Brett und ein Paar Schuhe nicht getan ist... Wie gesagt erstmal reinkommen. Will ersmal nur den Hang runterstürzen. Welche favourites sich da entwickeln wird man sehen. Wichtig ist mir nur im Winter was zu tun und nicht im Frühling ne neue Lederkombi anschaffen zu müssen :P

Werde es ersma mit Ausleihen probieren um einen Einblick zu bekommen.
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Wo soll`s denn so vorrangig hingehen?
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Torfhaus, mitten im Harz. 8)
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Auf die Frage nach dem richtigen Board gibt's mehr Antworten als bei der Frage nach dem besten Reifen :wink:

Ich fahr ein Ride DH2 wide. Wollt ein schnelles leichtes relativ hartes Bord mit Twin Shape und zentiertem Stance (70%Piste 30%Powder) ja und Designe soll ja auch noch passen 8) .
Mit Duck-Stance komm ich auf da Piste nicht klar, aber is alles nur ausprobieren.
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Schreib mal für ne dritte Meinung den dayonta_fabian an. Der fährtaauch snow board soweit ich das in Erinnerung habe und der sollte vielleicht noch den ein oder anderen Tipp haben.
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Ich als Neuling kann dir auch ein paar Eindrücke geben. Hab vor 5 Jahren angefangen Snowboard zu fahren. Hört sich lange an, da ich allerdings in Berlin wohne und nur einmal im Jahr eine Woche nach Österreich auf die Pisten fahre, bin ich immer noch blutiger Rookie ^^

Eins kann ich dir ganz klar sagen. Wenn du dir nach einem Winter sicher bist, dass du den Sport weiter betreiben willst, hol dir eigene Schuhe! Aufpassen musst du dabei wie schon erwähnt, dass sie fest sitzen (alles weitere kann dir auch der Fachverkäufer sagen). Bei Snowboardschuhen ist es wie bei Motorradhelmen. Jede Marke hat ihre eigene Passform. Nimm lieber hässliche Boots, in denen du dich aber wohl fühlst als super zum Outfit-passende Boots, in denen dir nach 3h der Fuß abfällt.

Das Tschibo-Zeug lässt du schön bleiben. Hatte ich zwei Winter lang. Es ist zwar warm und trocken aber im Gegensatz zu "richtigen" Winterklamotten viel zu schwer und unbeweglich. Man merkt das schon über den Tag. Hab mir danach schläunigst andere Sachen gekauft.

Was die Wahl des Boards angeht, würd ich dir evtl. ein Rocker empfehlen. Bin mit dem von nen Kumpel gefahren und das Teil verkantet kaum und rutscht viel. Muss man mögen aber man fliegt anfänglich glaube nicht so oft hin. Ich bin kein Freund mehr vom Ausleihboard, seiddem ich ein eigenes habe. Es fährt sich um Welten besser als die Ausleihboards. Aber machs erstmal um zu sehen ob dir Snowboard liegt. Evtl. bist du ja auch einfach der gebohrene Skifahrer ;)

Achja, Knieschützer unter die Hose für die ersten paar Anläufe und du hast noch länger Spaß dran. Oft fällst du auf deine Knie oder stützt dich drauf ab. Die Tun dir bei Zeiten weh, das wird nicht ausbleiben. Hab meine elastischen Knieschoner vom Paintball unter die Hose gezogen und das Leiden war vorbei ^^
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Jo Snowboarden ist wohl die einzige Sache, die den Winter halbwegs erträglich macht.
Vor dem Kauf deines Snowboards solltest wissen, für welchen Einsatzbereich du es verwenden möchtest.
( PISTE, POWDER/BACKCOUNTRY, PIPE/PARK)
Dem entsprechend unterscheiden sich dann die verschiedenen Boards. Im groben werden die Boards meist in die Kategorien
FREESTYLE, FREERIDE und ALL-MOUNTAIN eingeteilt.

Die FREESTYLE boards sind für den Park, die Pipe und gut zum buttern und für flat-ground-tricks auf der Piste. Die Boards sind im Vergleich relativ KURZ (-->DREHFREUDIGER) und sehr WEICH und BIEGBAR (--> FEHLERVERZEIHEND aber haben auch WENIGER LAUFRUHE bei höheren Geschwindigkeiten und der KANTENGRIFF ist nicht so gut). Die Freestyle-boards sind Reverse-Chambers/Rockers (Negative Vorspannung), was heißt das die Nose und Tail aufgebogen sind. Die Dinger haben ein TWIN-TIP-SHAPE, was das Switch fahren erleichtert, da Nose und Tail sozusagen symmetrisch sind. So ein Freestyle-board ist für deine ersten Versuche auf dem Brett bestimmt eine gute Idee, da du nicht so schnell verkantest.

Die FREERIDE boards sind für Powder und Backcountry. Bei diesen Boards hast du eine hohen Auftrieb im Powder und eine gute Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten. Um das zu gewährleisten sind sie meist BREITER, LÄNGER und HÄRTER. Ich denke die Boards sind in der Regel Direktional-boards. Die Nose und das Tail unterscheiden sich also in Breite, Länge und Form. Die Nose ist breiter und länger (SET BACK), für mehr Auftrieb und Kontrolle.

Was warscheinlich, am Sinnvollsten für dich ist, sind die ALL-MOUNTAIN-BOARDS als Einsteiger-board. Ist sozusagen für alle Bereiche einsetzbar. Wenn du also überwiegend auf der Piste unterwegs bist und ab und an mal einen Abstecher in den Park machen willst oder auch mal einen Tiefschneeabschnitt findest, kannst du das alles meistern. Ist dann halt kein Optimum für die jeweiligen Bereiche, sondern eher ein Kompromiss. Aber du kannst dich ja später noch entscheiden, ob du speziell in eine Richtung gehen willst (z.B Freestyle)

Ab Schuhgröße 44/45 währe vllt ein BREITERE BOARD sinnvoller, damit deine Zehen oder deine Ferse nicht aufsetzen. Ist dann ein bischen schwerfälliger. Wenn du kleinere Füße hast, dann solltest das Board nicht zu breit sein, damit du noch genügend Kantendruck aufbauen kannst. Bezüglich der Bindungen, finde ich FLOW-BINDUNGEN sehr geil. Kommst schnell rein und sind ganz angenehm oder von K2 Cinch-Bindungen.
Viel spaß auf der Piste Weizen1
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Hi,

meine bescheidene Meinung dazu ist, dass bei einem Kauf der Ausrüstung das Board ganz hinten steht. Das wichtigste sind Boots(!) und Bindung (Es gibt nix schlimmeres als nicht passende Boots, selbst wenn es nur Millimeter sind)

Aber wie meine Vorredner schon sagten, die ersten male ausleihen, schauen was dich stört und dann beim Kauf drauf achten.


Gruß

Stefan
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1. Gute Bedingungen abwarten (Frischer weicher Schnee schön Sonne (oder Flutlicht), keine Eisplatten, kein Wintersturm...

2.Zu nem Board!-Händler gehen und ne komplette funktionierende Ausrüstung leihen! ^zwischen Nase und Kinn lang

-2.1-Goofy oder regular checken!!! vorderen Fuss ca.15 hinten 5 Grad Zehen in Fahrtrichtung...(auf überstand vorn und hinten achten)
-2.2-Nach Handschuhen mit Whristguard fragen, deine Handgelenke werdens Dir danken!
-2.3 "Soft" Knieschoner sind nicht verkehrt...

Klamotten nicht zu warm, Du wirst am ersten Tag ziemlich viel aufstehen und ziemlich wenig Fahrtwind abbekommen...
-Mütze! Schal oder Halstuch is nie verkehrt...
-Wenn Schlepplift, keine! loose Boxershorts...
-Sonnenbrille oder dunkle Schneebrille!
-Sonnencreme+UV-Labello!!

Wenn`s Dir einer beibringt (ders kann) machts früher mehr Spass...

Wenn nicht dann :

-Grundstellung: Körperspannung, leicht in den Knien, wie wenn Deine Cochones mit ner Schlinge am Brett festgemacht sind, die n bisschen kürzer als Deine Beinchen sind...



Erst versuchen zu "Gleiten" also versuchen wenig Kanten einzusetzten...
Kurven:
-Konzentration und Blickfürung
-Erst der Kopf (augen) dann Schulter Taillie in die gewollte Richtung, das brett sollte von alleine "mitkommen"...

Alles, auch anfangen ist mit nem gewachsten board einfacher, die Kanten vorn und hinten bischen brechen, dann "drehts" leichter ein..

Grosse Bäume tun weh, Kleine bremsen und geben nach (Achtung Peitsche)
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