Welches Crimpwerkzeug/Stecker kaufen?

Fahrpraxis und Pflegetipps sowie Kauftipps


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#1Beitrag Do 29. Mai 2014, 22:47
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Ich hab mir ein neues (gebrauchtes) Alltagsmotorrad gekauft, das ich ich gerade etwas umbaue. Jetzt überleg ich, ob ich mich nicht auch mal an die Elektrik trauen soll und das Zubehör-Cockpit selbst anschliesse.

Was für Crimpzangen und Stecker verwendet ihr, bzw. würdet ihr empfehlen?

Das hängt soweit ich das festgestellt hab auch von den verwendeten Steckern ab. Reichen für Cockpit, Blinker, Scheinwerfer etc. die normalen Japanstecker mit gut Schmieralie drin oder sollte ich eher sowas wie die AMP Superseal verwenden? Ist halt an der Fahrzeugfront eines Nakedbikes, da stellt sich die Frage, ob man nicht besonders isolieren sollte wegen anstürmendem Regens etc.?

Für ne gute Zange würd ich bis zu 200€ inkl. Einsätze ausgeben, wenn es dann was anständiges ist, das man den Rest des Schrauberlebens hat. Ich denk, man braucht ja nur einen oder zwei, da die Kabelquerschnitte beim Moped eh alle recht klein sind. Oder braucht man sowas teueres nicht als Hobbyschrauber? Stecker bekommt man einzeln über die Bucht.

Bin für alle Tipps dankbar.
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Moin,

hab für die Elektrik an der Daytona diese genommen, gabs beim Baumarkt mit dem Bieber in verschiedenen Größen und Farben.
Zur Sicherheit noch den obligatorischen Schrumpfschlauch drüber und fertig.

http://www.ebay.de/itm/50X-Buchse-Flach ... 2a3a735782

Kommen wahrscheinlich auch aus der selben Region aber sie halten Weizen1
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Echt,du würdest 200€ für eine Crimpzange hinlegen??? :shock:

Das muss doch nicht sein.Selbst die Profizangen mit Sperrvorrichtung kosten nicht soviel und sowas braucht man auch nur
wenn man Elektriker ist und den ganzen Tag nix anderes tut wie Anschliessen!

http://www.conrad.at/ce/de/overview/151 ... 5ANKvD_BwE

Geh einfach zum Conrad und such dir eine stinknormale aus die sich stabil anfühlt,sich beim Drücken nicht verdreht und vll mehr als 20€ kostet.
Die hast du auch ein Leben lang wenn du sie nicht verlierst :mrgreen:
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Moin zusammen,
Aufpassen: eine Aderendhülsenzange ist keine Crimpzange...
Wenn die Elektrik anschließend dauerhaft funktionieren soll verbieten sich die bunten Baumarktstecker quasi von selbst. Die taugen höchstens als örtliche Betäubung.

ich habe diese: http://www.conrad.at/ce/de/product/8239 ... g?ref=list
An Crimp Profilen gibt es dann alles was das Herz begehrt: http://www.conrad.at/ce/de/product/8239 ... g?ref=list
Für unisolierte Steckverbinder wäre das so einer: http://www.conrad.at/ce/de/product/8239 ... 4?ref=list
Etwas vergleichbares in günstigerer Ausführung sollte für Deine Anforderungen auch ausreichen, entscheidend wäre für mich die Verfügbarkeit an Matritzen.

Da der Stecker vom Instrument eh im Scheinwerfer verschwindet tut es ein einfacher, nicht abgedichteter. Der ist dann auch wesentlich kleiner.

Wenn Du die Leitungen von Batterie, Magnetschalter, Anlasser und Generator/Regler nicht veränderst solltest Du mit Querschnitten von max. 2,5mm² auskommen.

Gruß
Thomas
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An die Knipex hab ich auch schon gedacht. Mit Profilen ist die dann halt schon wieder etwas über dem Budget. Aber ich geh mal in den Conrad und schau, ob die Alternativen haben.

Das mit dem Stecker in den Scheinwerfer ist ne gute Idee. Bzw. macht man das sicher immer so, ich wußt's nur nicht. [smilie=action-smiley-060.gif] Naja, alles Learning by doing. Im Moment hängt der Kabelbaum, der vorher in der Verkleidung war einmal um die Gabelbrücke gewickelt. :mrgreen:

Danke auf jeden Fall schonmal für die Tipps!

@ Racing Junkie:

Erst hab ich mir auch gedacht, daß das völlig bescheuert wäre. Schließlich bau ich nicht ständig irgendwelche Mopeds um. Aber dafür bin ich jedesmal genervt, wenn ich irgendwas machen will und es wegen fehlendem oder schlechten Werkzeug nicht funktioniert/kacke wird/drei Mal so lang dauert wie nötig. Wenn ich mir nur allein den Unterschied zwischen dem billigen Louis-Drehmomentschlüssel (-24NM) anschau, den ich mir geliehen hab und dem Proxxon (ab20NM), den ich mir vor Jahren zähneknirschend gekauft hab, weiß ich sofort, warum es sich damals rentiert hat. Gutes Werkzeug versuch ich dann auch nicht zu verlieren. :mrgreen:
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@sid

Das mit dem guten Werkzeug sehe ich genauso. Da macht das Schrauben auch mehr Spaß. :)
Gruß Daniel

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Haha,des kann ich nachvollziehen!Beim 1/4" Drehmomentschlüssel wollts ich es damals auch lange nicht
glauben,dass sowas so viel Geld kosten muss bis ich dann nachgeben hab und Geld auf den Tisch legte.
Bei den Crimpzangen gibts zum einen die Stinknormalen von denen eine stabile Ausführung für dich mit Sicherheit reicht.
Zum anderen kannst dir eben noch "halbautomatische" mit Sperrfunktion kaufen die dann 150-200€ kosten.
Das sind Profiteile die beim aufquetschen eines Kabelschuhes einrasten und erst wieder aufgehen wenn der Schuh korrekt aufgequetscht wurde.
Sprich,man muss nicht mehr darüber nachdenken wie stark man drückt...Is für Elektriker die angeben wollen Weizen1
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