Daytona 600 Lenkkopflager Spiel beheben

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Daytona'03 Benutzeravatar
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Hallo zusammen,

Habe ja schon bei der Vorstellung erwähnt, dass ich eigentlich nicht richig hierher passe, da meine Daytona das Vorgängermodell ist.

Jedenfalls habe ich Spiel im Lenkkopflagern, das ich beheben muss und die Kosten bei der Werkstatt belaufen sich auf ca. 230€ bei Teilekosten von 30€. Da ich z.Z. Urlaub habe, bin ich am überlegen das selbst in die Hand zu nehmen.

Bei meiner ersten Maschine, einer GPZ 500, habe ich das schon mal selbst gemacht. (Da hatte ich allerdings eine ganz gute Anleitung aus dem entsprechendem Forum zu.)

Meine Frage ist nun, obzufällig jemand Erfahrung zum Lenkkopflagerwechsel /einstellen hat (evtl. sogar für dieses Modell) und was man beachten muss.

Vielleicht gibt's ja jemanden, der mir einen Rat geben kann! Würde mich sehr freuen ;)

LG Henrik
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Ich denke, dass es grob gesehen immer der gleiche Vorgang ist ein LKL zu wechseln, ich habe mir die Grundlagen hier raus geholt:




Anzugsmomente müsstest du dir natürlich woanders herholen. Im Allgemeinen fand ich es nur schwer die Lagerschalen einzusetzen. Das Einstellen habe ich danach nach Gefühl gemacht, was mMn auch sehr gut geklappt hat.

Wenn du allerdings noch nie selbst großartig geschraubt hast, würde ich dir vorschlagen es wirklich machen zu lassen.
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Danke Phenix für die Antwort!

Also ich habe nochmal draufschauen lassen: Es gibt keinen Einrastpunkt (auch nicht bei freiem Rad) und die Laufleistung der Daytona beträgt ja auch nur ca. 27500km, da sollte das Lager ja noch nicht verschlissen sein. Ledigleich beim Bremsen, bzw. beim Eintauchen im Stand merkt man ein leichtes Spiel nach vorne.

Das würde ja heißen, dass man es auch erstmal mit Nachstellen versuchen kann? Das wird doch über die markierte Schraube gemacht, oder?

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LG
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Überprüfe lieber nochmal das Spiel, indem jemand über den Seitenständer das Vorderrad entlastet und du dann am Vorderrad nach vorne und hinten ziehst und drückst (Einrastpunkt lässt sich auch mit entlastetem Vorderrad viel besser überprüfen). Das Spiel per eintauchender Gabel zu überprüfen halte ich nämlich für unpräzise.

Die von dir markierte Schraube wird wohl eher die Kontermutter für die eigentliche Einstellschraube sein (die sich wahrscheinlich unter der Plastikabdeckung darunter befinden wird).
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Danke für die Antwort (frei gabs kein Spiel)!

Habe jetzt aber zum Glück die einfache Lösung: die Bremsscheibe ist schwimmend gelagert und daher ist dieses "Spiel" eigentlich keins :)
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Zuletzt geändert von silvio am Di 20. Okt 2015, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Mit der Nummer 24 ist das Lenkkopflager einzustellen, Quelle ist der Link von silvio.

Bei 27tkm sollte das LKL noch nicht verschlissen sein - nunja, das kommt darauf an, wenn man seine Wheelys unsauber landet, dann kann das LKL durchaus schon inne Fritten sein.

Aber bist du dir sicher, dass es an den Bremsscheiben liegt? Hört sich für mich sehr unplausibel an. Denn deine Bremssättel sind doch axial montiert, und die Bremsscheiben ganz normal auf Floatern. Eventuell sind die Floater der Bremsscheiben ja auch so ausgelutscht, dass da ungemein viel Spiel entstanden ist. Alternativ: Wenn es sich schlecht bremst, schonmal geschaut, wie der Zustand der Bremsbeläge ist?
Zuletzt geändert von PheniX am Di 20. Okt 2015, 19:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Die Floater haben bei der Daytona gerne mal Spiel.
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Spiel der Scheiben/Floater wurde in den ersten 675er Jahren auch gerne als Lenkkopfspiel interpretiert.
Bei den Scheiben ab 09 mit 2Floater mehr hörte man davon so gut wiew nichts mehr.
Zuletzt geändert von Oliver am Di 20. Okt 2015, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Hi,

Also lag wirklich an der Art wie die Scheiben gelagert sin, sonst ist da nichts ( zum Glück :) ). Ist also sonst kein Einrastpunkt und kein Spiel zu finden.
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