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Mike 675
Daytonator
Registriert: Freitag 15. Februar 2008, 16:26 Beiträge: 2198 Wohnort: Düsseldorf
Daytonafarbe: Jet Black
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 FAQ Motorenöle
Motorrad-Öl Ein Motorrad-Öl unterscheidet sich prinzipiell nicht von einem Öl für Autos/LKW's. Allerdings sind bei vielen Motorrädern die Getriebe so in die Motoren eingebaut, dass es nur einen Ölkreislauf gibt. Daraus ergibt sich eine besonders hohe Anforderung an die Scherstabilität des verwendeten Motoröls, da die Schmierung der Getriebezahnräder und -wellen eine grundsätzlich andere Anforderung an das Öl stellt, als die Schmierung an der Kurbelwelle im Motor. Während sich an den beweglichen und rotierenden Motorteilen ein haftender Schmierfilm aufbauen kann wird dieser von den aufeinander mahlenden Zahnrädern im Getriebe förmlich zerquetscht und aus den Zahnflanken herausgedrückt. Dieser extremen Druckbelastung wird mit Hochdruck-Additiven begegnet, die im Motoröl für Autos nicht oder nur in sehr geringen Mengen enthalten sind. (Deshalb kein PKW-ÖL in Motorrad-Motoren verwenden)
Hinzu kommt, dass viele Motorräder über Ölbadkupplungen verfügen, die Kupplung also im Ölbad des Motoröls läuft. Solche Ölbadkupplungen vertragen keine Additive zur Reibwertminderung, die in vielen modernen PKW- und Leichtlaufölen enthalten sind. Während beim alltäglich benutzten Auto die Kraftstoffeinsparung im Vordergrund steht ist es beim Motorrad doch eher wichtig, ein Motoröl einzusetzen, das hohen Drehzahlen und hohen Temperaturen gewachsen ist. Zumal die verwendeten Ölmengen im Motorradmotor vergleichsweise gering sind und die Temperaturspitzen im Betrieb schon deshalb höher liegen, als beim Auto. Aus diesen Gründen darf in Motorrädern mit Ölbadkupplung und/oder integriertem Schaltgetriebe ausschließlich Motoröl eingesetzt werden, das vom Hersteller eindeutig als dafür geeignet eingestuft wird. ( JASO MA Öle mit hohem Reibwert ) (Mit Genehmigung Dipl. Ing. Dr. Schlossasch)
Mineralöl: mineralisches Motoröl wird aus Grundölen hergestellt, die direkt aus Erdöldestillaten gewonnen wurden. Synthetik-Öl: synthetisches Motoröl wird ausschließlich aus Grundölen hergestellt, die synthetisch oder nicht direkt aus Erdöldestillaten gewonnen wurden.
Teilsynthetisches Motoröl wird aus einer Mischung mineralischer und synthetischer Grundöle hergestellt.
Einfahröl Moderne Leichtlauföle können mit ihren reibungsmindernden Zusätzen dafür sorgen, dass sich der gewollte Einlaufvorgang zwischen Kolbenringen und Zylinderwand über mehrere tausend Kilometer hinzieht. Im Extremfall kann es sogar zu einer Verglasung der Lauffläche kommen, die sich durch erhöhten Ölverbrauch und blauen Ölnebel bemerkbar macht und eventuell durch erneutes Honen des Zylinders beseitigt werden muss. Einfahröle begünstigen das Einlaufen der beweglichen Teile, leiten die erhöhte Temperatur, die durch die größere Reibung der neuen Komponenten entsteht, besser ab. Additive halten Abrieb in der Schwebe und transportieren ihn zum Ölfilter,weshalb solche Einfahröle nur bedingt für Fahrzeuge ohne Filterung geeignet sind. Nach 500 bis 1000 Kilometern wird das Einfahröl durch einen normalen Schmierstoff ersetzt.
Zweitaktöl muss sich vor allem gut und schnell mit Kraftstoff mischen lassen und sollte sich anschließend nicht mehr am Boden des Tanks absetzen. Da es nur einmal zum Einsatz kommt und dann mit dem Kraftstoff verbrannt wird, sind hier alle Eigenschaften, die beim Viertakter für lange Ölwechselinter- valle sorgen, überflüssig. Wichtiger ist hier, dass das Öl beim Verbrennen wenig Ölkohle bildet.
Ölfilter unterscheidet man in Hauptstrom-und Nebenstromfilter. Nur erstere bieten eine recht hohe Sicherheit, dass gelöste Verunreinigungen nicht durch den gesamten Motor gepumpt werden, weil sie direkt hinter der Ölpumpe sitzen und von der gesamten Fördermenge durchflossen werden. Nebenstromfilter werden immer nur von einem Teil des Öls durchflossen.
Motoröle für Kraftfahrzeuge werden in Sommer- und Winteröle unterteilt.
Sommeröle erhalten nach der SAE J-300 eine der Viskositätsklassen 20 (dünnflüssig), 30, 40, 50 oder 60 (sehr dickflüssig)
Winteröle erhalten nach der SAE J-300 eine der Viskositätsklassen 0W (sehr dünnflüssig), 5W, 10W, 15W, 20W oder 25W, wobei das „W“ für „Wintereignung“ steht.
JASO MA Öle mit hohem Reibwert, die für Ölbadkupplungen empfohlen werden. Bei Motorrädern mit Ölbadkupplung und/oder integriertem Schaltgetriebe muß Motoröl eingesetzt werden, das vom Hersteller eindeutig als dafür geeignet eingestuft wird.
API – S(Service): Für Ottomotoren, gültige Normen sind derzeit API – SJ und API – SL. API – SM, API-SH API – C(Commercial): für Dieselmotoren, gültige Normen sind derzeit API – CF und API – CI-4.
Ölspezifikation und Sorte (Handbuch Triumph)
Hochleistungs-Einspritzmotoren von Triumph sind für den Einsatz halb- oder vollsynthetischer Motorradöle 10W/40 oder 15W/50 gemäß Spezifikation API SH (oder höher) und JASO MA ausgelegt, diesem Öl sollten keine mineralischen, pflanzlichen, nicht detergierenden (Mineralöle, die durch geeignete Wirkstoffe in der Lage sind, ins Öl eingedrungenes Wasser teilweise zu emulgieren bzw. in Schwebe zu halten, bis es bei steigender Temperatur verdampft ist.) und keine anderen, der oben geforderten Spezifikation nicht entsprechenden Öle. Es besteht KEINE Bindung an einen spezielen Ölhersteller, nur eine empfehlung !
Schmierung: Druckschmierung (Nasssumpf)
Motorfüllmengen: Trockenfüllung: ...........3,0 Liter/ ab Baujahr 09= 3,5 Liter Öl- und Filterwechsel:..2,6 Liter/ ab Baujahr 09= 3,0 Liter Nur Ölwechsel:............2,4 Liter/ ab Baujahr 09= 2,6 Liter
Ölwechselintervalle mit Filter: 1. 800 km oder 1 Monat (Erstinspektion) 2. 10.000 km oder 1 Jahr 3. 20.000 km oder 2 Jahren 4. 30.000 km oder 3 Jahren usw.
Anzugsmoment: Ölfilter:................10Nm. (Dichtung des Ölfilters mit etwas Öl einstreichen) Ölablasschraube: 25Nm. (IMMER eine neue Dichtung für die Ölablassschraube verwenden)
Für die älteren Modelljahre bis Bj. 2009 (also 2007er und 2008er) wird von Triumph, bei "extremen Fahrmanövern" empfohlen, die Öleinfüllmenge so zu erhöhen, das bei Kontrolle des Ölstandes nach Benutzerhandbuch, die Markierung MAX erreicht wird.
(Hoffe hab nix vergessen)
_________________ DAS ZIEL IST DER WEG!
Zuletzt geändert von Mike 675 am Freitag 12. März 2010, 14:12, insgesamt 5-mal geändert.
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| Samstag 5. September 2009, 10:28 |
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sWoifal
Knieschleifer
Registriert: Samstag 12. Juli 2008, 16:04 Beiträge: 289 Wohnort: Graz
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 Re: FAQ Motorenöle
Die Ölmengen für das 09er Modell sind anders. Trockenfüllung 3,5l Öl- und Filterwechsel 3,1l Ölwechsel alleine 2,9l
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| Samstag 5. September 2009, 10:38 |
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Drimacus
Angststreifenvernichter
Registriert: Freitag 22. Mai 2009, 15:42 Beiträge: 76 Wohnort: Frankfurt - Sachsenhausen
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 Re: FAQ Motorenöle
Servus,
kann mir jemand sagen wo ihr neue Ölfilter bestellt? Hab da was gefunden "K&N Ölfilter Triumph-Motorrad Daytona 675 ccm" - klingt schonmal nicht falsch, aber ich will ja auch stadt fahren und weiter unten heisst es: "Tuningteil".
Kann ich das Ding nehmen oder lieber was originales?
Gruß,
Heiko
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| Dienstag 22. September 2009, 18:16 |
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Mike 675
Daytonator
Registriert: Freitag 15. Februar 2008, 16:26 Beiträge: 2198 Wohnort: Düsseldorf
Daytonafarbe: Jet Black
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 Re: FAQ Motorenöle
Drimacus hat geschrieben: Servus,
kann mir jemand sagen wo ihr neue Ölfilter bestellt? Hab da was gefunden "K&N Ölfilter Triumph-Motorrad Daytona 675 ccm" - klingt schonmal nicht falsch, aber ich will ja auch stadt fahren und weiter unten heisst es: "Tuningteil".
Kann ich das Ding nehmen oder lieber was originales?
Gruß,
Heiko Ori-Ölfilter. Triumph 11,95€ @madix61... hast recht...
_________________ DAS ZIEL IST DER WEG!
Zuletzt geändert von Mike 675 am Donnerstag 24. September 2009, 16:26, insgesamt 1-mal geändert.
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| Dienstag 22. September 2009, 18:53 |
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madix61
Dauerbrenner
Registriert: Samstag 15. September 2007, 21:57 Beiträge: 1194 Wohnort: Neukirchen-Vluyn
Daytonafarbe: Jet Black
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 Re: FAQ Motorenöle
moin, der von mike abgebildete oelfilter ist es definitiv nicht! der originale ist ein kartuschenfilter zum einschrauben. nicht, das sich jemand auf grund des bildes nen falschen holt und sich wundert, das er nicht passt.
gruß dirk
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| Mittwoch 23. September 2009, 10:30 |
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arik.b.s.
Drehzahl-Gott
Registriert: Donnerstag 20. August 2009, 23:05 Beiträge: 525 Wohnort: 33154 Salzkotten
Daytonafarbe: Tornado Red
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 Re: FAQ Motorenöle
Kleine Frage noch zum Öl: Während der ersten 800km schütte ich kein Öl nach, weil das ja besonderes "Einfahröl" ist, oder? Müsste doch eigentlich für 800km genug drin sein und dann wirds eh komplett bei der Inspektion gewechselt, richtig?
Ansonsten zum FAQ: Vielleicht einfach noch Empfehlungen der User bezüglich des Öls: 1. Straßentauglichkeit 2. Rennstreckentauglichkeit 3. Preis-Leistungs-Sieger
Auf jeden Fall ein gelungener Thread: Dickes Lob!
LG
_________________ Normalerweise würde man ja sagen: "Rote Engländerin? Oh je!", aber in diesem Fall ist es wohl das Beste, was mir passieren konnte^^
Wofür brauchen wir Fliegenklatschen, wenn wir Helme haben?
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| Donnerstag 24. September 2009, 12:20 |
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sid
Moderator
Registriert: Mittwoch 12. September 2007, 12:28 Beiträge: 3332 Wohnort: 80995 münchen
Daytonafarbe: Graphite
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 Re: FAQ Motorenöle
Ich denk wir sollten bei den Grundlagen bleiben, Marktübersichten gibt's in den Zeitschriften und Preise ändern sich eh ständig. In der aktuellen MO (10/2009) ist allerdings ein interessanter Artikel über den Ölkreislauf. Da wird unter anderem empfohlen, das Einfahröl bereits nach 500-700km zu wechseln, "um den unvermeidlichen Restschmutz aus der Produktion so schnell wie möglich aus der Ölumlaufbahn zu nehmen".
Und zum Thema nachschütten: Hast Du soviel Verbrauch auf den ersten 800km, daß das nötig erscheint? Darfst ja eh nicht drehen und damit sollte der Ölverbrauch gegen Null gehen. Und wenn ja, wäre es immer noch besser, ein anderes Öl nachzuschütten, als mit zu geringem Ölstand rumzufahren.
_________________ mein schwanz brennt! sidmobil I , III , IV
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| Donnerstag 24. September 2009, 12:42 |
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Mike 675
Daytonator
Registriert: Freitag 15. Februar 2008, 16:26 Beiträge: 2198 Wohnort: Düsseldorf
Daytonafarbe: Jet Black
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 Re: FAQ Motorenöle
sid hat geschrieben: Ich denk wir sollten bei den Grundlagen bleiben, Marktübersichten gibt's in den Zeitschriften und Preise ändern sich eh ständig. In der aktuellen MO (10/2009) ist allerdings ein interessanter Artikel über den Ölkreislauf. Da wird unter anderem empfohlen, das Einfahröl bereits nach 500-700km zu wechseln, "um den unvermeidlichen Restschmutz aus der Produktion so schnell wie möglich aus der Ölumlaufbahn zu nehmen".
Und zum Thema nachschütten: Hast Du soviel Verbrauch auf den ersten 800km, daß das nötig erscheint? Darfst ja eh nicht drehen und damit sollte der Ölverbrauch gegen Null gehen. Und wenn ja, wäre es immer noch besser, ein anderes Öl nachzuschütten, als mit zu geringem Ölstand rumzufahren. Kleines Update zu Ölen siehe oben, gebe sid recht... bleiben bei den Grundlagen.
_________________ DAS ZIEL IST DER WEG!
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| Donnerstag 24. September 2009, 17:37 |
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tom81of
Angststreifenvernichter
Registriert: Donnerstag 11. Juni 2009, 15:19 Beiträge: 57
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 Re: FAQ Motorenöle
Bei Louis kostet ein CHAMPION Ölfilter für die Daytona 6,95€
_________________
http://WWW.SABINA-FERIEN.DE schaut mal rein, vieleicht interesiert den ein oder anderen ja ein Urlaub auf den Balearen
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| Samstag 3. Oktober 2009, 19:14 |
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Mike 675
Daytonator
Registriert: Freitag 15. Februar 2008, 16:26 Beiträge: 2198 Wohnort: Düsseldorf
Daytonafarbe: Jet Black
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 Re: FAQ Motorenöle
Könnte man den Fred oben rein Pinnen.... dann müsste man nicht ständig in den "Katakomben" nach dem Fred suchen, gilt auch für den Beitrag "FAQ Laderegler" von sid. ![s030 [smilie=s030.gif]](./images/smilies/s030.gif)
_________________ DAS ZIEL IST DER WEG!
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| Sonntag 21. Februar 2010, 09:12 |
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tom1
Wheelie-(Wo)man
Registriert: Montag 15. Oktober 2007, 19:19 Beiträge: 324 Wohnort: 84140 Gangkofen
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 Re: FAQ Motorenöle
Hi, schreib noch mit zu das man die Dichtung des Ölfilters IMMER mit etwas Öl einstreichen sollte - angezogen wird im Grund "handfest".
Auch noch wichtig wäre IMMER eine neue Dichtung für die Ölablaßschraube verwenden - ich leg grundsätzlich immer eine bei.
Ach noch wichtig, was empfiehlt Triumph für Material für die Dichtung???, bei der neuen CBR1000RR z.b. ist die Ölwanne aus einer Magnesium legierung es wird ausdrücklich verboten Kupferdichtringen zu verwenden ........ ich hab schon vor geraumer Zeit bei den Ölablaßschchrauben auf Aludichtringe umgestellt. Im Zweifelsfall eine Alu-Dichtung verwenden.
Gruß Tom
_________________ http://www.DannerMotorradteile.de
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| Sonntag 21. Februar 2010, 15:10 |
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Hasman
Rastenschleifer
Registriert: Mittwoch 27. August 2008, 09:26 Beiträge: 751 Wohnort: 23701 Eutin
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 Re: FAQ Motorenöle
Ich finde hier ist erstmal ein DANKESCHÖN angebracht. Super Mike, tolle Info 
_________________ Sag mir Deinen Namen und ich sage Dir wie du heißt
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| Dienstag 23. Februar 2010, 12:10 |
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Stego
Rastenschleifer
Registriert: Freitag 13. Juni 2008, 16:03 Beiträge: 827 Wohnort: Kiel 24114
Daytonafarbe: Scorched Yellow
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 Re: FAQ Motorenöle
Hier noch mal ein Zusatz zu den API-Klassen für alle die, die wie ich, nichts mit den Abkürzungen anfangen können API-Klassifikation Das American Petroleum Institute (API) hat gemeinsam mit der SAE (Society of Automotive Engineers Inc. New York) eine Klassifikation geschaffen, in der Motorenöle nach Anforderungen, denen sie aufgrund unterschiedlicher Betriebsbedingungen und Motorkonstruktionen unterworfen sind, eingeteilt werden. Klassifizierung für Benzinmotoren * Für Otto-Motoren gelten die Service-Klassen API-S (wobei das S für "Service" steht). * Als Faustregel: Je höher der Buchstabe nach dem S, desto neuerer ist die Spezifikation und desto höher die Anforderung, die das Oel erfüllt. Klasse Bemerkung SA (A) keine Leistungsanforderungen, keine Additive SB (A) nicht detergentes Oel, Leichtoel SC (A) für Fahrzeuge der Baujahre 1964 ... 1967 SD (A) für Fahrzeuge der Baujahre 1968 ... 1971 SE (A) für Fahrzeuge der Baujahre 1972 ... 1979 SF (A) für Fahrzeuge der Baujahre 1980 ... 1988 SG (A) für Fahrzeuge der Baujahre 1989 ... 1992 SH für Fahrzeuge der Baujahre 1993 ... 1996 SJ für Fahrzeuge des Baujahres 1997 und später API-SA * Regular-Motorenöle evtl. mit Stockpunktverbesserer und / oder Schauminhibitoren API-SB * mildlegierte Motorenöle für niedrigbeanspruchte Otto-Motoren mit Wirkstoffen gegen Alterung, Korrosion und Verschleiss. API-SC * Otto-Motorenöle für mittlere Betriebsbedingungen, mit Wirkstoffen gegen Verkokung, Kaltschlamm, Alterung, Korrosion und Verschleiss. Erfüllt die Anforderungen der US-Automobilhersteller für Fahrzeuge von 1964-1967. API-SD * Otto-Motorenöle für höhere Betriebsbedingungen. Erfüllt die Anforderungen der US-Automobilhersteller für Fahrzeuge von 1968-1971. API-SE * Motorenöle für sehr hohe Anforderungen und starke Belastungen bei Otto-Motoren (Stop-and-go-Verkehr). Erfüllt die Anforderungen der US-Automobilhersteller für Fahrzeuge von 1971-1979. API-SF * Motorenöle für sehr hohe Anforderungen und starke Belastungen bei Otto-Motoren (Stop-and-go-Verkehr) sowie einige LKW. Erfüllt die Anforderungen der US-Automobilhersteller für Fahrzeuge von 1980-1987. API-SG * Motorenöle für höchste Anforderungen, mit speziellen Tests zur Oxidationsstabilität und Schlammbildung. Erfüllt die Anforderungen der US-Automobilhersteller von 1987-1993. API-SH * Spezifikation für Motorenöle die ab 1993 auf den Markt gekommen sind. API-SH muss nach dem CMA-Code of Practice geprüft sein. API-SH entspricht weitgehend API-SG, mit zusätzlichen Anforderungen bezüglich HTHS, Verdampfungsverlust (ASTM-Test und Noack), Filtrierbarkeit, Schaumverhalten und Flammpunkt. API-SJ * Nachfolgeklassifikation zu API-SH. Verschärfte Anforderungen hinsichtlich Verdampfungsverlust. Gültig ab 10/96. API-SK/SL * Nachfolgeklassifikationen zu API-SJ.
_________________ Nichts ist unmöglich! DAYOTA!!
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| Dienstag 23. Februar 2010, 17:38 |
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Willi 67
Knieschleifer
Registriert: Sonntag 6. Dezember 2009, 19:57 Beiträge: 217
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 Re: FAQ Motorenöle
Moin moin.. Ja, ich finde das FAQ Motorenöle auch gut und hilfreich. Ich z.B. wechsel generell früher das Öl, auch mit Filter. Der Intervall richtet sich immer bei mir nach Einsatz( Rennstrecke--> nach 2. Training bei 2 Tagesveranstaltungen) bzw. vor dem Einwintern kommt bei mir alles frisch rein. Ich finde, so teuer ist der Aufwand nicht und steht auf keinen Fall im Verhältniss zu einen eventuellen Motorschaden....ansonsten max. 5000KM, dann kommt alles raus und wird aufgefrischt/ mit Filter !! Mein Öl ist immer ein Elf 10W40 teilsynthetisch, ich hatte es auch in meiner GSXR 1000 K6 und nie Probleme mit der Kupplung ( AHK), sollte also auch für unsere Lady gut genug sein.
PS: habe eine Kupferunterlagsscheibe benutzt,was kann daran nun schadhaft sein?
Gruß Willi
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| Sonntag 9. Mai 2010, 14:40 |
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Daywalker
Reifenkiller
Registriert: Dienstag 12. Juli 2011, 21:59 Beiträge: 128 Wohnort: Harzrand-West
Daytonafarbe: Graphite
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 Re: FAQ Motorenöle
Willi 67 hat geschrieben: PS: habe eine Kupferunterlagsscheibe benutzt,was kann daran nun schadhaft sein?
Gruß Willi
wenn du eine Aluminium Ölwanne oder Aluschraube hast, reagiert Kupfer und Alu chemisch und korrodiert. Deshalb sollte man Aludichtringe heutzutag nehmen.
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| Freitag 22. Juli 2011, 21:41 |
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